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Anna Maria Borsch, verh. Ostrowka

Biografie von Anna Maria Borsch, verh. Ostrowka

Anna Maria Borsch, geboren am 13. 11. 1900, lebte seit 1903 in Kronberg. 1920 verzog sie zunächst nach Soden, dann nach Frankfurt am Main. Mit ihrem späteren Ehemann Salomon Ostrowka, einem Juden, dessen Eltern 1906 aus dem von Russland annektierten Polen geflohen waren, zog sie 1924 nach Paris. Nach der deutschen Besetzung Frankreichs floh ihr Mann in die unbesetzte Vichy-Zone und wurde dort verhaftet. Anna Maria reiste ihm nach. Sie wurde von der Gestapo verhaftet und im Lager Fort Romainville interniert. Mit einem Transport von 230 Frauen, hauptsächlich aus dem Kreis der Resistance, die die deutschen Besatzer als Geiseln genommen hatten, wurde sie über das Lager Royallieu bei Compiègne am 24. Januar 1943 in das Vernichtungslager Auschwitz verschleppt. Dort starb sie am 3. April.

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Quellen & Impressum

Referat Kultur & Stadtgeschichte /Stadtarchiv

David Weber M.A.
Leiter Fachreferat Kultur & Stadtgeschichte
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Hainstraße 5
61476 Kronberg im Taunus
Telefon: 06173 703 1330
E-Mail: d.weber@kronberg.de