Biografie von Alexander Wexseler
Alexander Wexseler war seit 1935 bei der Familie Lipschütz in der Möserstraße 26 gemeldet. Er war als Verkäufer erst bei der Firma "S. Alsberg u. Co." in der Großen Straße, anschließend bei der Firma "Flatauer u. Co." in der Möserstraße angestellt. In der Pogrom-Nacht 1938 wurde er nach Buchenwald deportiert und dort ca. 3 Monate inhaftiert. Im Juni 1939 war er mit seiner Frau im so genannten "Judenhaus" Heger Straße 24 gemeldet. Während dieser Zeit musste er Zwangsarbeit in einer Tiefbaufirma verrichten. Im Dezember 1941 wurde Alexander Wexseler in das Ghetto Riga deportiert, von dort aus im Dezember 1941 in den Hinrichtungsort Salaspils 'verlegt' und dort im März 1942 ermordet. Seine Frau überlebte.
Quellen: Junk, Peter; Sellmeyer, Martina: Stationen auf dem Weg nach Auschwitz. Bramsche ³2000; Gedenkbuch Bundesarchiv Koblenz: http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/.
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