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Familie van Pels

Biografie von Hermann, Auguste und Peter van Pels

Zusammen mit Aron van Pels (Vater) war Hermann van Pels Inhaber einer Fleischereibedarfsartikelhandlung in der Luisenstr. 33. Die Familie emigrierte 1936 (Abmeldung im Juni 1937) nach Amsterdam und wohnte im Haus der Familie von Anne Frank. Am 6. Juli 1942 tauchten die beiden Familien gemeinsam in der Prinsengracht Nr. 263 unter. 25 Monate hat dort die Familie im Versteck im Hinterhaus überlebt. Am 4. August 1944 wurde die Familien verraten (man hatte ein Kopfgeld von 5 Gulden ausgesetzt) und durch die deutsche Polizei verhaftet und wenige Tage später in das niederländische Durchgangslager Westerbork gebracht. Am 3. September wurden sie nach Auschwitz deportiert.
Hermann van Pels wurde am 15. März 1945 in Auschwitz für tot erklärt. Der größte Teil der Gefangenen des Vernichtungslagers wurde vor der näherrückenden roten Armee aber bereits in der Nacht vom 17. auf den 18. Januar evakuiert. Mutter und Sohn wurden auf den berüchtigten 16-tägigen „Todesmarsch“ geschickt in das KZ Groß-Rosen bei Liegnitz. Von dort transportierte man die noch Lebenden u.a. nach Buchenwald und Mauthausen.

Quellen: Junk, Peter; Sellmeyer, Martina: Stationen auf dem Weg nach Auschwitz. Bramsche ³2000; Anne Frank Tagebuch, Fassung von Otto H. Frank und Mirjam Pressler. Frankfurt a. M. ³2004, S. 42 ff..

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