Biografie von Heinz Anton Hoischen
Heinz Anton Hoischen, katholisch, kam am 01.06.1922 als Sohn des Kaufmanns Anton Hoischen und Christine, geb. Bos in Osnabrück zur Welt. Er arbeitete als Gartenbautechniker und wohnte ledig in Osnabrück in der Krahnstraße 38/39.
Am 19.01.1940 wurde Heinz Hoischen beim Wehrbezirkskommando Osnabrück als Kriegsfreiwilliger bei der Luftwaffe angenommen. Er diente vom 15.07.1940 bis zu seiner Verurteilung zum Tode bei der 4. Kompanie des Flieger-Ausbildungs-Regiments 33 Königsberg/Preußen. In der Zeit vom 13.09.1940 bis zum 22.07.1941 wurde er mehrmals zu Gefängnis bzw. Arrest verurteilt, unter anderem wegen Diebstahl und Betrug. Wegen Fahnenflucht und Diebstahl in zwei Fällen fällte das Feldgericht des Kommandierenden Generals und Befehlshabers im Luftgau III/IV am 02.12.1941 das Todesurteil über Heinz Anton Hoischen. Außerdem erhielt er zynischer Weise eine einjährige Gefängnisstrafe, zudem wurde ihm die Wehrwürdigkeit aberkannt. Das Todesurteil wurde am 30.01.1942 um 8:26 Uhr im Wehrmachts-Gefängnis Torgau vollstreckt.
Quellen: Recherche der Deutschen Dienststelle Berlin Geschäftszeichen V-21-677/090218330.
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