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Lehmann/Kahn/Kohn

Biografie von Emma Lemann, Karl Kahn und 3 weitere

Emma Lehmann, Witwe des 1915 verstorbenen Weinhändlers Carl Lehmann, wurde im
Alter von 81 Jahren deportiert. Sie wird in der Liste der 1942 ins KZ Theresienstadt
Deportierten bezeichnet als Stammmutter der Familien Lehmann und Kahn in Spiegelgasse und Ludwigstraße. Eines ihrer vier Kinder war Dr. Lorenz Lehmann, im 1. Weltkrieg als Militäroberarzt gefallen.

1903 wird das Wein- und Spirituosengeschäft von Carl Lehmann unter 64
Geschäften von Regensburger Bürgern israelitischer Konfession im Regensburger
Adressbuch aufgeführt. Carl Lehmann stirbt 1915. Später wird die Wein- und
Spirituosenhandlung von Heinrich Kahn übernommen, der mit seiner Frau Maria
1939 nach Palästina auswandert.

Hier lebten auch die Tochter von Emma Lelmann, Gretchen Kahn,
und der Schwiegersohn Karl Kahn. Beide waren erst 1938 von Augsburg nach Regensburg übersiedelt, nachdem ihr Sohn nach Palästina ausreisen konnte war.

An weiteren Verwandten wohnten hier noch Eugenie und Oskar Kohn, 1936 aus Plattling zu ihrer Tochter Maria (vor deren Auswanderung) gezogen, die mit dem Weinhändler Heinrich Kahn verheiratet war.

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