[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"place-5272":3,"supporters":48,"nearby-5272":56},{"id":4,"title":5,"text":6,"photos":7,"videos":23,"audio":24,"coords":25,"stones":28,"town":39},"5272","Rheinau-Rheinbischofsheim","Rheinbischofsheim war wie Freistett ein der vier jüdischen Gemeinden im Hanauerland.",[8,14,18],{"original":9,"thumb":10,"caption":11,"width":12,"height":13},"https:\u002F\u002Fstolpersteine-guide.de:443\u002Fuploads\u002Fmedien\u002Fc7c4f0de8ab0db895df3795f5ea285c4.JPG","https:\u002F\u002Fstolpersteine-guide.de:443\u002Fuploads\u002Fmedien\u002Fc7c4f0de8ab0db895df3795f5ea285c4_thumb.JPG","Hugo Kaufmann wurde 1889 in Lichtenau geboren, woher auch seine Eltern stammten. Seit 1891 war sein Vater Besitzer der noch heute bestehenden Eisenwarenhandlung in Rheinbischofsheim. Hugo war im WK 1 Sanitätssoldat. 1918 übernahm er nach dem Tod des Vaters das Geschäft und gründete 1920 eine eigene Firma für Maschinenhandel, die bald eine Filiale in Karlsruhe bekam. Seine Holzbearbeitungsmaschinen wurden v.a. nach Frankreich und Luxemburg exportiert.\r\nSeit 1933 wurde Hugo Kaufmann durch die NS-Gesetze schrittweise seiner Existenzgrundlage beraubt: Sein Pass wurde eingezogen, nicht-jüdische Angestellte mussten entlassen werden. Schließlich wurde aus vorgeschobenen Gründen die Ausreise verboten.\r\nAus Gurs gelang ihnen 1941 zwar die Flucht. Aber weil der Vater von Hermine aus religiösen Gründen zurückblieb, kehrten sie doch ins Lager zurück, von wo sie dann endgültig deportiert wurden. 1942: Konvoi 28 Drancy-Auschwitz\r\n\r\nVerlegung am 28.6.2024 gestaltet von GWRS Rheinau\r\nStifter und Paten: GWRS Rheinau",1131,1136,{"original":15,"thumb":16,"caption":17,"width":12,"height":13},"https:\u002F\u002Fstolpersteine-guide.de:443\u002Fuploads\u002Fmedien\u002F50c600cff0440750cde5857cdb80ba0b.JPG","https:\u002F\u002Fstolpersteine-guide.de:443\u002Fuploads\u002Fmedien\u002F50c600cff0440750cde5857cdb80ba0b_thumb.JPG","Hermine Kaufmann wurde am 22.6.1897 als Tochter des Rabbiners Salomon Dessauer bei Fulda geboren. Verheiratet mit Hugo Kaufmann. 1942: Konvoi 28 Drancy-Auschwitz\r\nDie beiden Söhne Karl und Richard mussten als Juden die öffentlichen Schulen verlassen. Aber 1938 gelang es, dass sie mit dem „Kindertransport“ nach England entkommen konnten und so den Holocaust überlebten.\r\nAls die Eltern im Dezember 1939 endlich ein Visum zur Ausreise nach Chile bekamen, war das wg. des Krieges verboten.\r\nVerlegung am 28.6.2024 gestaltet von GWRS Rheinau\r\nStifter und Paten: Fam.Zumkeller, Rhbi.",{"original":19,"thumb":20,"caption":21,"width":22,"height":13},"https:\u002F\u002Fstolpersteine-guide.de:443\u002Fuploads\u002Fmedien\u002F5fde3bd2b1a23a5ce39422a9bd83efeb.jpg","https:\u002F\u002Fstolpersteine-guide.de:443\u002Fuploads\u002Fmedien\u002F5fde3bd2b1a23a5ce39422a9bd83efeb_thumb.jpg","SchülerInnen der GWRS Rheinau bei der Verlegung 2024",938,[],null,{"lat":26,"lng":27},48.65283231,7.926197032,[29,35],{"id":30,"firstname":31,"name":32,"portrait":24,"gender":33,"stadium":34},"11289","Hugo","Kaufmann","male","adault",{"id":36,"firstname":37,"name":32,"portrait":24,"gender":38,"stadium":34},"11290","Hermine","female",{"id":40,"coords":41,"title":44,"association":45,"impressum":46,"association_url":47},"303",{"lat":42,"lng":43},48.661201,7.936924,"Rheinau","AK Stolpersteine im Hsitorischen Verein Rheinau","In der heutigen Stadt Rheinau existierten zwei jüdische Gemeinden. In Rheinbischofsheim beschwerten sich 1737 Straßburger Kaufleute gegen die Konkurrenz jüdischer Kaufleute aus dem Ort beim Grafen von Hanau-Lichtenberg. Juden waren hier Nachweisbar vor 1701 ansässig.\r\nIn dem heutigen Freistett wurde 1745 die Stadt Neufreistett gegründet, in deren Gründungsurkunde den Bürger \"freie Religionsausübung\" zugesichert wird, so dass sich hier gegen entsprechende \"Schutzgelder\"  seither auch Juden niederlassen durften.\r\nAls Begräbnisstätte wurde zunächst der jüdische Friedhof in Kuppenheim genutzt, bis 1817 auf Anordnung der Landesregierung ein Verbandsfriedhof für die Orte Lichtenau, Freistett, Rheinbischofsheim und Bodersweier in Freistett angelegt wurde, auf dem nach 1862 auch eine zeitlang Juden aus Kehl bestatte wurden. Der Friedhof kann nach Absprache mit der Stadtverwaltung besichtigt werden.\r\nDer Bevölkerungsanteil jüdischer Bürger betrug in Neufreistett bis 1925 im Durchschnitt etwa 15 %, was circa 50 Personen entspricht. In Rheinbischofsheim lag er bei etwa 7 %, entsprechend etwa 100 Personen. (Zum Vergleich: Der Anteil katholischer Bürger in beiden Orten betrug in diesem Zeitraum  etwa 9 bzw. 3 %.)\r\n1929 kam es zur Eingemeindung von Neufreistett nach Freistett. Da bereits im Zuge der \"Judenemanzipation\" viele Juden vom Land in die Städte gezogen waren, hatte die Zahl der Gemeindeglieder seither stetig abgenommen. Und als ab 1933 die Ausgrenzung der Juden durch die Nazis jedes Jahr massiver wurde, versuchten immer mehr Juden Deutschland zu verlassen. Wegen dieser Mitgliederabnahme vereinigte sich 1935 die jüdische Gemeinde Neufreistett mit der jüdischen Gemeinde Rheinbischofsheim, und die Synagoge in Neufreistett wurde seither nicht mehr benutzt.","",{"count":49,"anonymous":50,"names":51},10,6,[52,53,54,55],"Martin Schreyer","Claudia Körner","Anett Humboldt","Peter Hein",[57,73,91,115],{"place":58,"stone":71,"distance":72},{"id":59,"title":5,"coords":60,"stones":63},"5273",{"lat":61,"lng":62},48.65316487,7.922848061,[64,68],{"id":65,"firstname":66,"name":67,"portrait":24,"gender":38,"stadium":34},"11291","Berta","Kahnheimer",{"id":69,"firstname":70,"name":67,"portrait":24,"gender":33,"stadium":34},"11292","Hermann",{"id":65,"firstname":66,"name":67,"portrait":24,"gender":38,"stadium":34},249,{"place":74,"stone":89,"distance":90},{"id":75,"title":5,"coords":76,"stones":79},"5274",{"lat":77,"lng":78},48.65324371,7.92254962,[80,83,86],{"id":81,"firstname":66,"name":82,"portrait":24,"gender":38,"stadium":34},"11295","Bloch",{"id":84,"firstname":85,"name":82,"portrait":24,"gender":38,"stadium":34},"11294","Frieda",{"id":87,"firstname":88,"name":82,"portrait":24,"gender":33,"stadium":34},"11293","Josef",{"id":81,"firstname":66,"name":82,"portrait":24,"gender":38,"stadium":34},272,{"place":92,"stone":112,"distance":114},{"id":93,"title":94,"coords":95,"stones":98},"4999","Rheinau, ehem.jüd.Gemeinde Freistett",{"lat":96,"lng":97},48.664547,7.938996,[99,106],{"id":100,"firstname":101,"name":102,"portrait":103,"gender":38,"stadium":34},"10557","Jenny","Hammel",{"original":104,"thumb":105},"https:\u002F\u002Fstolpersteine-guide.de:443\u002Fuploads\u002Fportraits\u002F507f196f223157102940ab466e678aa1.jpg","https:\u002F\u002Fstolpersteine-guide.de:443\u002Fuploads\u002Fportraits\u002F507f196f223157102940ab466e678aa1_thumb.jpg",{"id":107,"firstname":108,"name":102,"portrait":109,"gender":38,"stadium":34},"10558","Julchen",{"original":110,"thumb":111},"https:\u002F\u002Fstolpersteine-guide.de:443\u002Fuploads\u002Fportraits\u002F242a8116e0bb0b760ace2bd28f1a5d7c.jpg","https:\u002F\u002Fstolpersteine-guide.de:443\u002Fuploads\u002Fportraits\u002F242a8116e0bb0b760ace2bd28f1a5d7c_thumb.jpg",{"id":100,"firstname":101,"name":102,"portrait":113,"gender":38,"stadium":34},{"original":104,"thumb":105},1606,{"place":116,"stone":126,"distance":127},{"id":117,"title":94,"coords":118,"stones":121},"4998",{"lat":119,"lng":120},48.6656203,7.940948,[122],{"id":123,"firstname":124,"name":125,"portrait":24,"gender":33,"stadium":34},"10556","Leo","Braunschweig",{"id":123,"firstname":124,"name":125,"portrait":24,"gender":33,"stadium":34},1788]