[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"place-4833":3,"supporters":29,"nearby-4833":37},{"id":4,"title":5,"text":6,"photos":7,"videos":8,"audio":9,"coords":10,"stones":13,"town":20},"4833","Heinrich Barth","Geboren wurde Heinrich Barth am 5. November 1895 in der Bergstraße 27 im Saarbrücker Hüttenstadtteil Burbach.  Er stammte aus einer Arbeiterfamilie. Nach dem Besuch der katholischen Volksschule absolvierte Heinrich Barth von 1909 bis 1914 eine Lehre als Heizer und Maschinist auf der Burbacher Hütte. Mit 19 Jahren zog er in den Ersten Weltkrieg. Barth arbeitete nach dem Krieg wieder auf der Burbacher Hütte bis zur Saarabstimmung 1935, unter anderem als Kranführer. Im Jahr 1919 war er der SPD beigetreten und von 1929 bis 1935 gehörte er auch dem Saarbrücker Stadtrat an. Im Jahr 1918 hatte er sich dem freien Metallarbeiterverband bzw. Deutschen Metallarbeiter Verband (DMV) angeschlossen. \r\nWie viele aktive Sozialdemokraten, die 1935 gegen die Rückgliederung an Hitler-Deutschland gekämpft hatten, emigrierte Barth mit seiner Familie nach der Saarabstimmung 1935 nach Frankreich. Von 1939 bis 1940 kämpfte Barth auf Seiten der französischen Armee gegen Hitler-Deutschland. Am 29. April 1941 wurde er bei Saint-Dizier im Departement Haute Marne verhaftet und über mehrere französische Gefängnisse nach Saarbrücken auf den Lerchesflur verbracht. Das Oberlandesgericht Stuttgart verurteilte ihn am 20. März 1942 wegen angeblicher Vorbereitung zum Hochverrat zu einem Jahr Gefängnis. Nach der Haftverbüßung wurde er in die sogenannte Schutzhaft genommen. Am 19. Oktober 1942 deportierte ihn die Gestapo ins KZ Dachau und von dort am 2. November 1942 in das KZ Neuengamme. Ende April 1945, vor der Befreiung der Konzentrationslager, wurde Neuengamme geräumt. Barth gelangte im Zuge eines Todesmarsches, den er überlebte, nach Lübeck und wurde zusammen mit anderen Gefangenen nach Schweden verschleppt. Dort wurde er dann am 4. Mai 1945 schließlich befreit. \r\nEinige Monate nach seiner Rückkehr aus dem KZ wurde Heinrich Barth am 1. April 1946 zum Leiter des Saarbrücker Sozialamtes bestellt. Als in der NS-Zeit verfolgter Sozialdemokrat trat er der Sozialdemokratischen Partei des Saargebietes (SPS) bei. Am 13. September 1946 wählten ihn die Burbacher in den Stadtrat. Ein paar Monate später wurde er 1947 Präsident der Sportfreunde 05 Burbach und zum Ersten Vorsitzenden des SPS-Unterbezirks Saarbrücken gewählt. Am 5. Oktober 1947 zog er dann als Abgeordneter in den ersten saarländischen Landtag ein und am 24. September 1948 wurde er Bürgermeister von Saarbrücken. Seine Leidenschaft, eine demokratische und soziale Gesellschaft an der Saar aufzubauen, stieß rasch an seine gesundheitlichen Grenzen. Während der Zeit im Konzentrationslager war Barth an einer Venenentzündung erkrankt. Barth verstarb an den Folgen des KZ m 18. 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