[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"place-1241":3,"supporters":29,"nearby-1241":37},{"id":4,"title":5,"text":6,"photos":7,"videos":8,"audio":9,"coords":10,"stones":13,"town":20},"1241","Koch in Zell","Jakob Mathias Koch wurde am 24. Februar 1900 als Sohn des Hutmachers und Winzers Jakob Koch und dessen Ehefrau Franziska, geb. Bremm geboren.\r\n1925 wurde Jakob Koch, der politisch zur christlich gesinnten Mitte gehörte, wegen seiner Kontakte zur französischen Verwaltung der linksrheinischen Gebiete verhaftet. Man warf ihm vor, dass er sich bei verschiedenen deutschen Regimentern für ein Zeitengagement beworben\r\nhatte. Nach dem Friedensvertrag von Versailles durfte es in Deutschland jedoch nur eine Berufsarmee geben. Jakob Koch wurde nun vorgeworfen, dass er sich im Auftrag seines Freundes, des Kriminalinspektors Humbert (französische Polizei Koblenz) beworben hatte, um eine Vertragsverletzung auf deutscher Seite nachzuweisen. Dieser Vorwurf erfüllte nach Ansicht der Staatsanwaltschaft den Tatbestand der Spionage und damit des Hochverrats. Wegen mangelnder Beweise wurde er auf Betreiben der Liga für Menschenrechte entlassen.\r\n\r\n1926 wurde er mit einem geschäftlichen Auftrag auf rechtsrheinisches Gebiet, das von Berlin aus verwaltet wurde, gelockt und dort ein zweites Mal verhaftet. 1927 wurde er wegen Hochverrats zu fünf Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust verurteilt. Einen Teil der Strafe verbüßte er in Einzelhaft. In einem Briefwechsel der französischen Sûreté (Polizei) wird die Vermutung geäußert, dass es sich bei diesem harten Urteil um eine Bestrafung für seine zahlreichen Freundschaften zu Franzosen handelte. Andere Quellen nennen seine pazifistische Gesinnung als Ursache.\r\nIm September 1939 wurde er als ehemaliger politischer Häftling durch das Nazi-Regime erneut verhaftet („Schutzhaft“) und in das KZ Sachsenhausen eingeliefert, wo er grausame Folterungen sah und erlitt.\r\n1940 wurde er ins Konzentrationslager Dachau überstellt (Häftling Nummer 1567). Hier wurde er 1941 Kapo des Strohstopfkommandos (im Desinfektionskommando) und 1944 Oberkapo der Revierdesinfektion II.\r\nJakob Koch nahm im KZ Dachau als Kapo der Desinfektion zahlreiche Mitglieder des organisierten Lagerwiderstands in sein Arbeitskommando auf, u.a. den Resistance-Kämpfer Edmond Michelet (später Minister bei Charles de Gaulle), den ehemaligen Zentrumspolitiker Joseph Joos, den Kommunisten Georges Walraewe (später Generalsekretär des Internationalen Dachau-Komitees), Pater Josef Kentenich und zahlreiche weitere katholische Priester. Auch mit dem 1996 seliggesprochenen\r\nKarl Leisner kam er in Kontakt. In seiner Position als Kapo des sehr wichtigen Desinfektionskommandos hatte er die Möglichkeit, Einfluss auf das Lagerleben zu nehmen und machte davon Gebrauch, um zahlreichen anderen politischen Häftlingen zu helfen. Dies tat er zum einen, indem er ihnen – besonders im „Hungersommer“ 1942 – heimlich Lebensmittel gab. Zum anderen nahm er geschwächte Personen, die besonders\r\ngefährdet waren, in sein Arbeitskommando auf und rettete ihnen damit das Leben: KZ-Häftlinge, die kein Kommando hatten, wurden ab 1941 auf Anordnung von Heinrich Himmler untersucht und für so genannte Invalidentransporte selektiert. Da die Kleidung dieser Häftlinge einige Zeit nach ihrem Abtransport in das Lager Dachau zurückgeschickt wurde, war den hier Verbliebenen bald klar, dass die Kranken nicht in Sanatorien überführt wurden, sondern in Vernichtungslager (u.a. Bergen-Belsen und Hartheim bei Linz\u002FÖsterreich). Durch die Aufnahme in sein Kommando hat Jakob Koch vielen Menschen das Leben gerettet, mehrere Quellen sprechen von hunderten.\r\nGut dokumentiert ist u.a. die Rettung von Pater Josef Kentenich, dem Gründer der Schönstattbewegung: Kentenich war gesundheitlich geschwächt und ohne Arbeitskommando. Am 24. Juni 1942 wurde bekannt, dass es am gleichen Tag eine Selektion für einen Invalidentransport in ein Tötungslager geben sollte. Jakob Koch versteckte ihn in der Nähstube des Desinfektionskommandos, wo er den ganzen Tag bleiben und so tun sollte, als gehöre er dazu. Wenige Tage später nahm Koch ihn in sein Desinfektionskommando auf und brachte ihn damit dauerhaft in Sicherheit.\r\n1944 brach im KZ Dachau der Flecktyphus aus. Koch kämpfte als Verantwortlicher für die Desinfektion zum Teil sehr erfolgreich gegen die Verbreitung der Krankheit durch Läuse. Er setzte dabei das in Dachau nicht verwendete Zyklon B ein. Im Februar 1945 erkrankte er selbst und starb innerhalb von drei Tagen am 1. März 1945. Am 29. April 1945 wurde das Lager Dachau von US-Soldaten befreit. Der belgische Lagerkamerad George Walraeve, später Generalsekretär des Comité International de Dachau, schrieb 1976 in einem Brief: „.(…) Er ist einer von jenen des anderen Deutschland, die uns gelehrt haben das deutsche Volk nicht zu hassen.“\r\n\r\n(Quelle: Wikipedia)\r\n\r\n\r\nJacob Matthias Koch was born on 24 February 1900 as the son of the hatter and winemaker Jakob Koch and his wife Franziska, born Bremm.\r\n\r\nIn 1925, Jakob Koch, who belonged politically to the Christian middle minded, was arrested for his contacts with the French administration of the left bank of the Rhine. He was accused that he had applied for various German regiments for a time commitment.\r\nRefering to the treaty of Versailles, it could, however, be in Germany only a professional army. Jakob Koch was now accused that he had applied on behalf of his friend, detective inspector Humbert (French police Koblenz) to establish an infringement on the German side. This accusation, the prosecutor considers, met the offense of espionage and thus of high treason. Due to lack of evidence, he was released at the instigation of the League for Human Rights.\r\nIn 1926, he was lured with a work order on right bank of the Rhine area, which was administered from Berlin and arrested a second time. In 1927, he was sentenced to five years in prison and ten years loss of civil rights for treason. A part of the punishment he served in solitary confinement. In a correspondence of the French Sûreté (police), the assumption is expressed that it was a punishment for his many friendships with French at this harsh judgment. Other sources give his pacifist outlook as the cause.\r\n\r\nIn September 1939, he was arrested as a former political prisoner by the Nazi regime again (\"protective custody\") and sent to Sachsenhausen concentration camp, where he saw cruel tortures and suffered as well.\r\nIn 1940 he was transfered to Dachau concentration camp (prisoner number 1567). He was made Kapo of straw pot commands 1941 (in the disinfection command) and 1944 Chiefkapo of the area disinfection II.\r\nJakob Koch in Dachau concentration camp took as Kapo of disinfection numerous members of organized camp resistance in his work area, among others, the Resistance fighters Edmond Michelet (later Minister at Charles de Gaulle), the former center politician Joseph Joos, the Communists Georges Walraewe (later General Secretary of the International Dachau Committee), Joseph Kentenich and many other Catholic priests. Also with Karl Leisner, blessed in 1996, he came in contact. \r\n\r\nIn his position as overseer of the very important disinfection commands he had the opportunity to exercise influence on the bearing life and made use of it to help many other political prisoners. This he did on the one hand, by secretly given food - especially in the \"Hunger Summer\" in 1942. On the other hand, he took compromised individuals, who particularly were at risk, in his work on command and saved them for life. concentration camp prisoners who had no command, were examined on the order of Heinrich Himmler in 1941 and selected for so called disability transports. Since the clothes of these prisoners were sent back to the camp at Dachau, the to the ones who remained was soon clear that the patients did not in sanatoria were transferred, but in extermination camps (including Bergen-Belsen and Hartheim near Linz \u002F Austria). \r\n\r\nBy including in his command Jacob Koch has saved many lives, several sources say hundreds.\r\nIs well documented, inter alia, the rescue of Father Joseph Kentenich, founder of the Schoenstatt Movement: Kentenich was weakened health and without work detail. On June 24, 1942 was announced that there should be a selection for a disability transport in a killing camp the same day. Jacob Koch hid him in the sewing room of disinfection commands, where he was to stay all day and pretend that he belonged to. A few days later Koch took him into his disinfection command and brought him permanently in safety.\r\n1944 in Dachau concentration camp typhus broke out. Koch fought as responsible for the disinfection very successfully against the spread of the disease by lice. He managed this with Zyklon B which was not used in Dachau. \r\n\r\nIn February 1945, he fell sick himself and died within three days on . of March 1945. On 29 April 1945, the camp Dachau was liberated by US troops. The Belgian stock comrade George Walraeve, later Secretary General of the Comité International de Dachau, wrote in 1976 in a letter: \"(...) He is one of those of the other Germany, who have taught us not to hate the German people..\"\r\n(Source: Wikipedia)",[],[],null,{"lat":11,"lng":12},50.0247632,7.1821161,[14],{"id":15,"firstname":16,"name":17,"portrait":9,"gender":18,"stadium":19},"2183","Jakob","Koch","male","adault",{"id":21,"coords":22,"title":25,"association":26,"impressum":27,"association_url":28},"112",{"lat":23,"lng":24},50.033809,7.17308,"Zell \u002F Mosel","Freundeskreis Synagoge Zell","Verantwortlich nach §5 TMG: \r\n\r\nRuth Schiffer \r\nimpressum@synagogezell.de \r\n\r\nFür Inhalte und Form verlinkter Seiten wird weder Haftung noch Verantwortung übernommen.","www.synagogezell.de",{"count":30,"anonymous":31,"names":32},10,6,[33,34,35,36],"Martin Schreyer","Claudia Körner","Anett Humboldt","Peter Hein",[38,55,69,88,107,125],{"place":39,"stone":53,"distance":54},{"id":40,"title":41,"coords":42,"stones":45},"1692","Max und Hedwig Wolf in Zell",{"lat":43,"lng":44},50.0247758,7.182052,[46,50],{"id":47,"firstname":48,"name":49,"portrait":9,"gender":18,"stadium":19},"3120","Hedwig","Wolf",{"id":51,"firstname":52,"name":49,"portrait":9,"gender":18,"stadium":19},"3119","Max",{"id":47,"firstname":48,"name":49,"portrait":9,"gender":18,"stadium":19},5,{"place":56,"stone":67,"distance":68},{"id":57,"title":58,"coords":59,"stones":62},"1691","Kornfeld in Zell",{"lat":60,"lng":61},50.0249928,7.1817715,[63],{"id":64,"firstname":65,"name":66,"portrait":9,"gender":18,"stadium":19},"3118","Samuel","Kornfeld",{"id":64,"firstname":65,"name":66,"portrait":9,"gender":18,"stadium":19},35,{"place":70,"stone":86,"distance":87},{"id":71,"title":72,"coords":73,"stones":76},"1243","Frank \u002F Bermann in Zell",{"lat":74,"lng":75},50.0254993,7.1818548,[77,82],{"id":78,"firstname":79,"name":80,"portrait":9,"gender":81,"stadium":19},"2188","Jenny","Bermann","female",{"id":83,"firstname":84,"name":85,"portrait":9,"gender":81,"stadium":19},"2187","L(o)uise","Frank",{"id":78,"firstname":79,"name":80,"portrait":9,"gender":81,"stadium":19},84,{"place":89,"stone":105,"distance":106},{"id":90,"title":91,"coords":92,"stones":95},"1242","Wolf in Zell",{"lat":93,"lng":94},50.0255254,7.1819156,[96,99,102],{"id":97,"firstname":98,"name":49,"portrait":9,"gender":18,"stadium":19},"2184","Albert",{"id":100,"firstname":101,"name":49,"portrait":9,"gender":18,"stadium":19},"2186","Erich",{"id":103,"firstname":104,"name":49,"portrait":9,"gender":81,"stadium":19},"2185","Helene",{"id":97,"firstname":98,"name":49,"portrait":9,"gender":18,"stadium":19},86,{"place":108,"stone":123,"distance":124},{"id":109,"title":110,"coords":111,"stones":114},"1693","Sondheimer in Zell",{"lat":112,"lng":113},50.02653,7.18185,[115,119],{"id":116,"firstname":117,"name":118,"portrait":9,"gender":81,"stadium":19},"3122","Theresia","Moos",{"id":120,"firstname":121,"name":122,"portrait":9,"gender":81,"stadium":19},"3121","Amalia","Sondheimer",{"id":116,"firstname":117,"name":118,"portrait":9,"gender":81,"stadium":19},197,{"place":126,"stone":137,"distance":138},{"id":127,"title":128,"coords":129,"stones":132},"1690","Salomon in Zell",{"lat":130,"lng":131},50.0228439,7.182241,[133],{"id":134,"firstname":135,"name":136,"portrait":9,"gender":81,"stadium":19},"3117","Bertha","Salomon",{"id":134,"firstname":135,"name":136,"portrait":9,"gender":81,"stadium":19},214]