[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"place-4861":3,"supporters":33,"nearby-4861":41},{"id":4,"title":5,"text":6,"photos":7,"videos":14,"audio":15,"coords":16,"stones":19,"town":25},"4861","Geschichtsort Kippenheim, Gedenktafel Hedi Epstein geb. Wachenheimer","An dieser Stelle (Bahnhofstr. 2) befindet sich kein Stolperstein für Hedi Epstein, jedoch eine Gedenktafel für sie. Diese ist vom Gehweg aus zu sehen, an der Giebelseite des Hauses in der Einfahrt angebracht.\r\nFür ihre Eltern sind hier Stolpersteine verlegt.\r\nText: bertram bliss\r\n\r\nInfo zu Hedi Epstein:\r\n\r\nHedy Epstein (geborene Wachenheimer; * 15. August 1924 in Freiburg im Breisgau; † 26. Mai 2016 in St. Louis, Missouri) war eine deutsch-US-amerikanische Bürgerrechtlerin. \r\n\r\nLeben \r\nSie wuchs in Kippenheim auf. Als sie acht Jahre alt war, kamen die Nationalsozialisten an die Macht. 1938 musste sie wegen ihrer jüdischen Herkunft die Schule verlassen. Ihr Vater wurde während der Novemberpogrome 1938 für vier Wochen in das KZ Dachau gebracht. Die Eltern versuchten verzweifelt, Deutschland zu verlassen, doch sie scheiterten an den Einreisebedingungen verschiedener Länder, da niemand für sie bürgen wollte. Nachdem es der Familie gelungen war, Hedy 1939 mit einem Kindertransport nach England zu schicken, wurden die restlichen Familienangehörigen 1940 mit der Wagner-Bürckel-Aktion in das Konzentrationslager Camp de Gurs nach Frankreich deportiert und 1942 nach Auschwitz. Die letzten Lebenszeichen ihrer Eltern bekam sie im selben Jahr. \r\n\r\nIn England wurde sie in einer Gastfamilie aufgenommen, fand sich dort aber nicht zurecht. Sie zog in ein Mädchenheim. In der Nachbarschaft fand sie Kontakt zu einer Gruppe der Londoner FDJ, der sie sich im Sommer 1943 anschloss. Mit politischen Freundinnen zog sie in eine Wohngemeinschaft und nahm an politischen Arbeitskreisen teil. Ihren Entschluss, in einer kriegswichtigen Produktionsstätte zu arbeiten, begründete sie damit, endlich etwas gegen NS-Deutschland unternehmen zu können. \r\n\r\n1945 kehrte Hedy Epstein nach Deutschland zurück, um bei dem Nürnberger Ärzteprozess als Übersetzerin zu arbeiten und nach ihren Eltern zu suchen. 1948 wanderte sie in die USA aus. 1953, als bereits die McCarthy-Ära und der Kalte Krieg das Klima in den USA prägten, stellte sie einen Antrag auf Einbürgerung, der erst nach jahrelangen Befragungen zu ihrer Mitgliedschaft in der FDJ 1960 bewilligt wurde. \r\n\r\nIn den USA arbeitete sie in einer Rechtsanwaltskanzlei, engagierte sich für Opfer von Diskriminierungen und für die Rechte rassistisch ausgegrenzter Menschen. In den 1970er Jahren betreute sie rechtlich Vietnamkriegsdeserteure. Ende Dezember 2009 beteiligte sie sich mit etwa 1400 Aktivisten aus aller Welt am „Gaza Freedom March“ und trat in Ägypten in den Hungerstreik, da den Aktivisten die Einreise über Rafah in den Gazastreifen verweigert wurde; es war ihr dritter Versuch, nach Gaza zu gelangen. Beginnend im Jahr 2003 reiste sie mehrfach ins Westjordanland um sich für die Rechte der Palästinenser einzusetzen. Im Mai 2010 unterstützte sie den internationalen Hilfskonvoi von Free Gaza Movement, der nach Auffassung Israels rechtswidrig war, weswegen der Konvoi vom Militär aufgebracht wurde. (Ship-to-Gaza-Zwischenfall). \r\n\r\nHedy Epstein engagierte sich politisch wie sozial unter anderem in der Antirassismus- und Friedensbewegung. Sie berichtete auf zahlreichen Veranstaltungen über ihr Leben und erinnerte an die Judenverfolgung durch die Nationalsozialisten. \r\n\r\nIm August 2014 beteiligte sie sich an den Protesten im Zusammenhang mit dem Tod von Michael Brown und wurde von der Polizei verhaftet.\r\n\r\nSie lebte in St. Louis, USA, wo sie im Mai 2016 starb\r\n\r\nQuelle: https:\u002F\u002Fde.m.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FHedy_Epstein\r\nAbruf 2024-01-31, 03:00 Uhr",[8],{"original":9,"thumb":10,"caption":11,"width":12,"height":13},"https:\u002F\u002Fstolpersteine-guide.de:443\u002Fuploads\u002Fmedien\u002F493dac290467e62743419e2331d3e976.jpg","https:\u002F\u002Fstolpersteine-guide.de:443\u002Fuploads\u002Fmedien\u002F493dac290467e62743419e2331d3e976_thumb.jpg","Gedenktafel Hedi Epstein geb. Wachenheimer",1136,638,[],null,{"lat":17,"lng":18},48.29476476,7.824038227,[20],{"id":21,"firstname":22,"name":22,"portrait":15,"gender":23,"stadium":24},"10286","","female","adault",{"id":26,"coords":27,"title":30,"association":31,"impressum":32,"association_url":22},"199",{"lat":28,"lng":29},48.336804,7.860034,"Lahr und Umland","Stolpersteininitiativen Lahr, Friesenheim, Schuttern, Nonnenweier, Kippenheim","Als kurze Vorabinfo:\r\n\r\nGrundlagen für die Stolpersteine in Lahr wurden gelegt durch intensive Recherchen und Veröffentlichungen von Hildegard Kattermann. Weiterhin durch intensive Recherchen und Bearbeitung von Gardy Ruder.\r\nDie hier dargestellten Inhalte und Quellenmaterial werden recherchiert, vorbereitet, gesammelt und bereitgestellt durch den Historischen Verein Mitelbaden, Ortsgruppe Geroldsecker Land Projektgruppe Stolpersteine. Intensiv in die Arbeit mit eingebunden sind insbesondere Doris Gerteis, Bertram Bliss sowie durch städtische Unterstützung  Elise Voerkel und Thorsten Mietzner vom Stadtarchiv Lahr.\r\n\r\nIm Schuljahr 2013\u002F2013 wurde in Zusammenarbeit mit der Schulklasse 10a der Friedrichschule unter Leitung ihrer Lehrerin gemeinsam mit dem Herausgeber Historischer Verein Mittelbaden, Regionalgruppe Geroldsecker Land mit vielen hier Unerwähnten ein kleines Buch als Anfang der öffentlich zugänglichen Dokumentation der Verfolgung und Ermordung von Lahrer Bürgern während des nazionalsozialistischen Terrorregimes erstellt.\r\nISBN978-3-89735-865-2.\r\nAktuell wird an einer erweiterten Neuauflage gearbeitet.\r\n\r\nInzwischen werden  hier neben den Stolpersteinen in  Lahr auch die der Nachbargemeinden Friesenheim, Schuttern dargestellt und eingepflegt.\r\nAuch die Steine in Schwanau und Kippenheim werden inzwischen mit verortet.\r\n\r\nRecht herzlichen Dank für die Zurverfügungstellung der externen Informationen an\r\n- Ekkehard Klem, Friesenheim\r\n- Martin Buttenmüller, Schuttern\r\n- Stolpersteininitiative um Dagmar Frenk sowie Martin Frenk mit Norbert Klein sowie\r\n  Pfadfindergruppe Regenbogen, Nonnenweier.\r\n- Jürgen Stude als Vertreter des Fördervereins Ehemalige Synagoge Kippenheim.\r\n\r\nDie Stolpersteine in Lahr werden regelmässig in Zusammenarbeit mit Lahrer Schülern gereinigt, seit 2023 führt der Projekttag mit Gruppenarbeit schulübergreifend in die Geschichte ein.\r\n\r\nNeben Stolpersteinen sind auch Orte der Erinnerung mit dargestellt, welche im Zusammenhang mit den Stolpersteinen und der Geschichte der Verfolgung relevant sind.\r\nGeschlechts- und Alterszuordnung ist bei Orten der Erinnerung programmbedingt nicht vermeidbar und nicht relevant.\r\n\r\nDie Inhalte des Stolpersteine-Guide für Lahr und die oben genannten Umlandgemeinden werden administrativ verwaltet von Bertram Bliss, Fichtestr. 58 in Lahr.\r\n\r\nLahr, den 27.01.2025",{"count":34,"anonymous":35,"names":36},10,6,[37,38,39,40],"Martin Schreyer","Claudia Körner","Anett Humboldt","Peter Hein",[42,61,75,92,110,127],{"place":43,"stone":59,"distance":60},{"id":44,"title":45,"coords":46,"stones":49},"4445","Ella oo Hugo Wachenheimer Bahnhofstraße 2, Kippenheim",{"lat":47,"lng":48},48.29472473,7.824051821,[50,55],{"id":51,"firstname":52,"name":53,"portrait":15,"gender":54,"stadium":24},"9372","Hugo","Wachenheimer","male",{"id":56,"firstname":57,"name":58,"portrait":15,"gender":23,"stadium":24},"9373","Ella","Wachenheimer geb. 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